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	<title>Andor's</title>
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	<description>Das Blog von Andreas Wagner</description>
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		<title>Ein Mensch ist nie ein Schadensfall</title>
		<link>http://www.andors.de/blog/2009/06/24/ein-mensch-ist-nie-ein-schadensfall/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bioethik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ergänzend zu den Ausführungen von Herrn Prof. Martin Lechner möchte ich auf die Bedeutung der Bioethik hinweisen. Denn es ist die Bioethik, die die angebliche ethische Legitimation für die vorgeburtliche Selektion zwischen nicht-behinderten und behinderten Leben gibt.
In der Bioethik gibt es kein uneingeschränktes Lebensrecht für alle Menschen. Das Recht auf Leben wird vielmehr von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zu den Ausführungen von Herrn Prof. Martin Lechner möchte ich auf die Bedeutung der Bioethik hinweisen. Denn es ist die Bioethik, die die angebliche ethische Legitimation für die vorgeburtliche Selektion zwischen nicht-behinderten und behinderten Leben gibt.<span id="more-153"></span></p>
<p>In der Bioethik gibt es kein uneingeschränktes Lebensrecht für alle Menschen. Das Recht auf Leben wird vielmehr von der Leistungsfähigkeit eines Menschen abhängig gemacht. Der gesellschaftliche Nutzen, die Kosten und auch die Begrifflichkeit „Glück“ spielen dabei eine Rolle. Und erst auf dieser ideologischen Grundlage kann ein behindertes Kind überhaupt zum „Schadensfall“ werden. Ein Mensch ist jedoch nie ein Schadensfall und das Lebensrecht eines jeden Menschen ist nicht diskutierbar – ganz egal ob behindert oder nicht, ob alt oder jung. Bioethisches Gedankengut ist deshalb entschieden zurückzuweisen.</p>
<p>Ob sich eine Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet oder nicht, ist entscheidend von den Lebensumständen abhängig und welche Unterstützung sie vom Partner und der Gesellschaft erfährt. Gerade Eltern mit einem behinderten oder von einer Behinderung bedrohten Kind müssen die Möglichkeit haben, sich an fachkundige Stellen zu wenden, die sie beraten und wenn gewünscht pädagogisch/therapeutisch unterstützen – unabhängig von der Art der Beeinträchtigung des Kindes.</p>
<p>Die Entscheidungsträger in der Politik sind aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, das das Angebote der Frühen Hilfen einschließlich Interdisziplinärer Frühförderstellen nicht nur bedarfsgerecht gesichert und ausgebaut wird, sondern auch eine kostendeckende Finanzierung erfolgt. Und wir brauchen endlich ein Bildungssystem, in dem nicht separiert und ausgesondert wird, sondern in dem es selbstverständlich ist, das behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam lernen. Wir brauchen eine Schule für alle!</p>
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		<title>Heimatvertriebene nicht instrumentalisieren</title>
		<link>http://www.andors.de/blog/2009/03/19/heimatvertriebene-nicht-instrumentalisieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Geretsried]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatvertriebene]]></category>
		<category><![CDATA[Sudetendeutsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mag sein, dass Bezirksrat Stoiber kein Problem sieht, dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Witikobund Kontakte pflegt und zusammenarbeitet. Dass die Bundesregierung beim sudetendeutschen Witikobund “eine Verdichtung von tatsächlichen Anhaltspunkten für rechtsextreme Bestrebungen” sieht, ist für Herrn Stoiber offenbar nicht von Bedeutung.
Der Regensburger Oberbürgermeister Hans Scheidinger (CSU) ist da anderer Ansicht:  Anfang März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag sein, dass Bezirksrat Stoiber kein Problem sieht, dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Witikobund Kontakte pflegt und zusammenarbeitet. Dass die Bundesregierung beim sudetendeutschen Witikobund “eine Verdichtung von tatsächlichen Anhaltspunkten für rechtsextreme Bestrebungen” sieht, ist für Herrn Stoiber offenbar nicht von Bedeutung.<span id="more-115"></span></p>
<p style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 12px;">Der Regensburger Oberbürgermeister Hans Scheidinger (CSU) ist da anderer Ansicht:  Anfang März diesen Jahres sagte er seine Teilnahme an einer Gedenkfeier der Sudentendeutschen Landmannschaft ab &#8211; wegen der Teilnahme des Witikobund und dessen personellen Verbindungen zur NPD.</p>
<p style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 12px;">Als Nachkomme, dessen Vater und Großmutter Ende 1944 aus Pusztavam (Ungarn) flüchteten, erwarte ich von Bezirksrat Stoiber, dass er zur Kenntnis nimmt, dass es Heimatvertriebene und deren Nachkommen gibt, die eine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Organisationen wie dem Witikobund ablehnen.</p>
<p style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 12px;">Der Vorwurf, DIE LINKE würde die Heimatvertriebenen beleidigen, ist absurd. Herr Stoiber hätte auf unserer Homepage nachlesen können, dass sich DIE LINKE für die Benennung einer Straße nach dem sudetendeutschen Politiker Ludwig Czech stark macht und in ihrem Kommunalpolitischen Programm Brauchtum als Bereicherung sieht, dass ausdrücklich „zu bewahren und zu fördern“ ist. Nie in Frage gestellt hat DIE LINKE die Leistung derer, die aus einer der größten Bombenwerkstatt Hitlerdeutschlands das heutige Geretsried geschaffen haben.</p>
<p style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 12px;">Ich fordere Herrn Stoiber auf, seine Versuche zu unterlassen, Heimatvertriebene und deren Nachkommen zum Zwecke eigener Profilierung zu vereinnahmen und für seine eigenen politischen Ziele zu instrumentalisieren. Ich erwarte von Bezirksrat Stoiber eine klare Distanzierung vom sudetendeutschen  Witikobund.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Empowerment</title>
		<link>http://www.andors.de/blog/2008/12/03/empowerment/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 17:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein konzeptioneller Ansatz &#8211; nicht nur in der Behindertenhilfe.
Erklärtes und übereinstimmendes Anliegen der verschiedenen Träger der professionellen Behindertenhilfe ist die Selbstbestimmung behinderter Menschen und deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Hierzu gibt es verschiedene konzeptionelle Ansätze. Einer davon heißt „Empowerment“. 
Der Empowerment-Gedanke kommt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und entwickelte sich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein konzeptioneller Ansatz &#8211; nicht nur in der Behindertenhilfe.</strong></p>
<p>Erklärtes und übereinstimmendes Anliegen der verschiedenen Träger der professionellen Behindertenhilfe ist die Selbstbestimmung behinderter Menschen und deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Hierzu gibt es verschiedene konzeptionelle Ansätze. Einer davon heißt „Empowerment“. <span id="more-96"></span></p>
<p>Der Empowerment-Gedanke kommt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und entwickelte sich aus den praktischen Erfahrungen von Selbsthilfeinitiativen und Protestaktionen von armen, arbeitslosen, psychisch kranken, behinderten und anderen sozial benachteiligten Menschen heraus. Indem sie zur Selbsthilfe griffen, versuchten diese Menschen nicht nur neue Wege zu finden, um Lebenskrisen besser bewältigen zu können, sondern sie versuchten gleichzeitig eine größtmögliche Kontrolle über das eigene Leben durchzusetzen. Geschehen sollte dies, durch &#8220;Empowerment&#8221; („Ermächtigung“).</p>
<p>Grundgedanke des Empowerment-Konzepts ist die Stärkung von Menschen, die sich aus irgendwelchen Gründen in einer machtlosen Situation befinden. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt zu erlangen.</p>
<p>Dieser Grundgedanke des Empowerment bezieht sich auf die Annahme, daß alle Menschen über individuelle Ressourcen verfügen, denen sich lediglich die Betroffenen, aber auch die sozialpädagogischen Berufe bewußt werden müssen. Das Empowerment-Konzept erteilt somit einer defizitorientierten Betrachtung von Menschen eine Absage und stellt statt dessen deren individuellen Stärken, Fähigkeiten und Potentiale in den Mittelpunkt, die es zu entfalten gilt.  Dabei wird davon ausgegangen, daß Menschen nur die Fähigkeiten und Potentiale entfalten können, die wir ihnen auch zutrauen. Einem anderen Menschen etwas zuzutrauen heißt ihn ernst zu nehmen. In diesem Sinne gilt der Betroffene im Empowerment-Konzept als &#8220;Experte in eigener Sache&#8221;.</p>
<p>Empowerment ist als prozesshaftes Geschehen zu verstehen, dass sich auf verschiedenen Ebenen abspielt. Zu unterscheiden sind dabei die individuelle, die gruppenbezogene und die strukturelle Ebene. Auf der individuellen Ebene sind Empowerment-Prozesse gemeint, in denen Personen aus einer Situation der Machtlosigkeit und Resignation heraus beginnen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Empowerment-Prozesse auf der gruppenbezogenen Ebene sind im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass im Austausch von Meinungen und Kompetenzen mit anderen Menschen neue Fähigkeiten erworben werden. Auf der strukturellen Ebene können Empowerment-Prozesse als ein erfolgreiches Zusammenspiel von Individuen, organisatorischen Zusammenschlüssen und strukturellen Ramenbedingungen gesehen werden.</p>
<p>Die einzelnen Ebenen können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Damit Empowerment-Prozesse auf der individuellen und gruppenbezogenen Ebene zustande kommen und letztendlich erfolgreich verlaufen, kann es erforderlich sein, die Rahmenbedingungen auf der strukturellen Ebene zu verändern.<br />
Eine grundlegende und zugleich wichtige Voraussetzung für das Zustandekommen von Empowerment-Prozessen ist auf der Seite des Betroffenen, daß sich dieser seiner Situation bewußt und selbst aktiv wird. Denn Empowerment-Prozesse leben von der Beteiligung der Betroffenen.</p>
<p>Aber auch von den sozialpädagogischen Berufen sind Voraussetzungen zu erfüllen, damit Empowerment-Prozesse angestoßen und am Laufen gehalten werden können. Die wichtigste Voraussetzung ist dabei das Vertrauen in die individuellen Ressourcen und Fähigkeiten der Betroffenen.  Dies bedeutet, daß sich die professionellen Helfer von ihrer defizitorientierten Sichtweise verabschieden und gleichzeitig solche Bedingungen schaffen müssen, damit die Betroffenen auf ihre Ressourcen und Fähigkeiten auch zurückgreifen und neue entdecken können.</p>
<p>Im Vergleich zur herkömmlichen Behindertenhilfe ist das Empowerment-Konzept nicht an einer medizinischen, sondern an einer sozialwissenschaftlichen Sichtweise von Behinderungen ausgerichtet. Anstelle einer Beschreibung und Registrierung von Defiziten, Symptomen oder Auffälligkeiten und einer damit einhergehenden &#8220;Etikettierungsdiagnostik&#8221; setzt das Empowerment-Konzept auf eine kontextuelle, bio-psycho-soziale Problemsicht.</p>
<p>Eine vom Empowerment-Konzept geleitete Unterstützung von behinderten Menschen, orientiert sich an deren Betroffenen-Perspektive, der Interessenlage und speziellen Bedürftigkeit.  Bei der Auswahl von pädagogischen Fördermaßnahmen und deren angestrebten Zielen ist der behinderte Mensch einzubinden. Dem behinderten Menschen wird damit mehr Selbstbestimmung und Kontrolle über seinen Körper gegeben. Er soll mitentscheiden können, was Ärzte, Therapeuten, Pädagogen und andere mit ihm und seinem Körper machen. Selbstbestimmung hat damit Vorrang vor therapeutischen Maßnahmen, die das Ziel der Anpassung an eine von wem auch immer festgelegten Norm haben.</p>
<p>Was für therapeutische Maßnahmen gilt, gilt genauso für die Bereiche &#8220;Wohnen&#8221; und &#8220;Arbeit&#8221;. Nach dem Empowerment-Konzept ist daher nach Möglichkeit auch in diesen Bereichen mit dem Ziel einer sinnerfüllten Lebensverwirklichung auf die Wünsche des behinderten Menschen einzugehen. Ein mobiles, ambulantes und bedarfsgerechtes System gemeindeintegrierter und vernetzter Hilfen ist deshalb den speziellen Sondereinrichtungen für behinderte Menschen vorzuziehen. Empowerment ist in sofern nicht nur ein Programm zur Stärkung von Menschen, sondern auch ein Konzept mit sozialpolitischen Inhalten.</p>
<p>Empowerment ist aus meiner Sicht eine geeignete konzeptionelle Grundlage um behinderte Menschen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu begleiten und zu unterstützen. Es ist vor allem deshalb geeignet, weil darin behinderte Menschen nicht &#8211; wie so oft &#8211; auf ihre Behinderung reduziert werden, die es zu „behandeln“ gilt, sondern deren Bedürfnisse und Ressourcen im Mittelpunkt stehen. Damit wird hervorgehoben, daß Menschen mit Beeinträchtigungen sich weiterentwickeln können und ganz individuelle Bedürfnisse haben, die sie befriedigt haben wollen. Ein derartiges Menschenbild ist schließlich eine Voraussetzung dafür, behinderte Menschen weniger mit oft entmündigender Hilfe zu „beliefern“, sondern vielmehr auf seine Vorlieben und Wünsche einzugehen und ihm auch Selbstbestimmung zu ermöglichen.</p>
<p>Das Empowerment-Konzept ist auch deshalb eine gute Grundlage für sozialpädagogisches Handeln, weil es der Grundhaltung von einem partnerschaftlichen Umgang zwischen behinderten Menschen und professionellen HelferInnen entspricht. Statt dem behinderten Menschen vorzuschreiben, was er zu tun hat, soll der professionelle Helfer ihm bei der Bewältigung des Alltags zur Seite stehen und wenn nötig dabei unterstützen. Einer Bevormundung des behinderten Menschen wird damit eine klare Absage erteilt. Und das ist gut so, denn wenn angestrebt wird, behinderte Menschen mehr Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen und sie in ihren Rechten und Möglichkeiten mit anderen Menschen gleichzustellen, muß im kleinen, also in den Einrichtungen, damit begonnen werden.</p>
<p>Wenn Empowerment-Prozesse gelingen und professionelle Helfer behinderte Menschen durch  kooperative, partnerschaftliche Unterstützung und Parteinahme bei ihrer Selbstbemächtigung unterstützen sollen, sind Bedingungen und eine Arbeitshaltung zu entwickeln, die es ermöglichen, soziale Kräfte bei anderen wecken und stärken zu können.</p>
<p>Zum einen müssen die sozialpädagogischen Berufe bereit sein etwas von ihrer Macht abzugeben und behinderte Menschen in allen Entscheidungen, die sie betreffen, einzubinden – auch wenn es anders häufig einfacher und bequemer erscheint. Zum anderen müssen die Träger der professionellen Behindertenhilfe Arbeitsbedingungen schaffen, die Empowerment-Prozesse erst ermöglichen. Hierzu gehört als wichtigster Schritt, Beteiligung und Mitbestimmung zu etwas Selbstverständlichen zu machen – nicht nur in Bezug auf behinderte Menschen, sondern auch in Bezug auf die Beschäftigten in sozialpädagogischen Einrichtungen.</p>
<p>Das Empowerment-Konzept ist ein in jeder Hinsicht anspruchsvolles Konzept. Und bei der Umsetzung in der Praxis wird man immer wieder an Grenzen stoßen. Weil es aber den Menschen mit seinen Bedürfnissen ohne wenn und aber in den Mittelpunkt der Bemühungen stellt, ist es aus meiner Sicht bestens geeignet, um Menschen mit Behinderungen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.</p>
<p>Mehr zum Thema: <a href="http://www.a-wagner-online.de/empowerment/empstart.htm" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Sicherheit: Notinseln für Kinder?</title>
		<link>http://www.andors.de/blog/2007/10/25/sicherheit-notinseln-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 23:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Geretsried]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Notinseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Kindern, die sich verletzt haben, die sich bedroht fühlen oder aus anderen Gründen in Not geraten, soll geholfen werden. Das ist richtig so. Das ist Bürgerpflicht!
Ob jedoch zum Schutz der Kinder in Geretsried eigens „Notinseln“ ausgewiesen werden müssen, ist auch nach der letzten Sitzung des Sozialbeirats fraglich. Eine Analyse der Sicherheitslage in Geretsried lag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Kindern, die sich verletzt haben, die sich bedroht fühlen oder aus anderen Gründen in Not geraten, soll geholfen werden. Das ist richtig so. Das ist Bürgerpflicht!</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Ob jedoch zum Schutz der Kinder in Geretsried eigens „Notinseln“ ausgewiesen werden müssen, ist auch nach der letzten Sitzung des Sozialbeirats fraglich. Eine Analyse der Sicherheitslage in Geretsried lag der Entscheidung genau so wenig zu Grunde, wie eine Diskussion über verschiedene Möglichkeiten, die Sicherheit von Kindern zu verbessern.</span></span><span id="more-41"></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Der Vorschlag der Jungen Union, „Notinseln“ einzurichten, ist gut gemeint. Wichtiger erscheint mir aber die Befähigung von Kindern, gefährliche Situationen als solche zu erkennen und sich dann richtig verhalten zu können. Kinder müssen wissen, wie sie Hilfe holen und an wen sie sich hierzu wenden können – unabhängig ob „Notinseln“ in der Nähe sind oder nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Und um die Sicherheit von Kindern zu verbessern, sollte hier angesetzt werden. Anstatt 3600 Euro für Aufkleber, Infomaterial und eine Homepage zu investieren, könnte mit dem Geld beispielsweise 120 Kindern ein Trau-Dich-Wehr-Dich-Kurs finanziert werden oder 36 Hartz-IV-Kindern eine einmalige Beihilfe zur Einschulung in Höhe von 100 Euro gezahlt werden oder Kindern 3600 Mahlzeiten in Kindergarten, Schule oder Hort mit einem Euro bezuschusst werden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Lasst uns 3600 Euro für etwas einsetzen, von dem Kinder tatsächlich profitieren. Auch ohne „Notinseln“ leben Kinder in Geretsried sicher. Und Kindern, die in Not sind, wird auch heute schon geholfen. Wer, wie die Junge Union, anderes behauptet stellt die Bevölkerung unter den Generalverdacht der Gleichgültigkeit.</span></span></p>
<p><em>Leserbrief zu dem Artikel „Sicherheitsinseln ein Armutszeugnis?“ im Isar-Loisachboten vom 17.10.2007</em></p>
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		<title>&#8220;Perfekte Symbiose&#8221; gescheitert</title>
		<link>http://www.andors.de/blog/2007/10/19/perfekte-symbiose-gescheitert/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 23:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geretsried]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Geretsrieder SPD-Ortsvorsitzende hat recht: Der Gemeinderat ist ein kollegiales Verwaltungsorgan. Bei der Arbeit im Gemeinderat gilt der Grundsatz, dass das Wohl der Menschen im Vordergrund steht. Nicht Eigennutz, Partei- oder Gruppeninteressen, sondern die bestmöglichen Lösungen für alle Einwohner einer Gemeinde sind das oberste Ziel.
Doch gerade zur Frage, was den Menschen und der Allgemeinheit dient [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Geretsrieder SPD-Ortsvorsitzende hat recht: Der Gemeinderat ist ein kollegiales Verwaltungsorgan. Bei der Arbeit im Gemeinderat gilt der Grundsatz, dass das Wohl der Menschen im Vordergrund steht. Nicht Eigennutz, Partei- oder Gruppeninteressen, sondern die bestmöglichen Lösungen für alle Einwohner einer Gemeinde sind das oberste Ziel.<span id="more-56"></span></p>
<p>Doch gerade zur Frage, was den Menschen und der Allgemeinheit dient und was nicht, gibt es auch auf kommunaler Ebene durchaus unterschiedliche Einschätzungen und Standpunkte – bei den Wählerinnen und Wählern genauso, wie bei den Mandatsträgern. Deshalb ist es gut für die Demokratie, wenn die Menschen bei einer Wahl auch tatsächlich unter verschiedenen Kandidatinnen und Parteien wählen können und sich im Stadtrat vertreten fühlen. Herr Werners Schlussfolgerung, weil der Stadtrat ein Kollegialorgan sei, müsse Frau Irmer unterstützt werden, sonst begebe man sich ins Abseits, ist deshalb unzutreffend.</p>
<p>Der SPD-Ortsvorsitzende mag enttäuscht sein, dass die perfekte „Symbiose von Ökonomie, Ökologie und Sozialpolitik“ jetzt an den Grünen gescheitert ist. Doch eines dürfte klar geworden sein: SPD, Freie Wähler und CSU mögen „Irmer“ sein. Aber nicht alle Geretsrieder sind „Irmer“.</p>
<p><em>Leserbrief zu „Grüne ins Abseits geschoben“ im  Isar-Loisachboten vom 11.09.2007</em></p>
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