Tag: ‘Gedenken’

Heimatvertriebene nicht instrumentalisieren

Donnerstag, 19. März 2009

Es mag sein, dass Bezirksrat Stoiber kein Problem sieht, dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Witikobund Kontakte pflegt und zusammenarbeitet. Dass die Bundesregierung beim sudetendeutschen Witikobund “eine Verdichtung von tatsächlichen Anhaltspunkten für rechtsextreme Bestrebungen” sieht, ist für Herrn Stoiber offenbar nicht von Bedeutung. (weiterlesen…)

Totengedenken ohne Gewehr

Mittwoch, 22. November 2006

Der Schritt des evangelischen Pfarrers Dr. Theo Heckel, die Reservisten zu Beginn des Festakts zum Volkstrauertag aufzufordern, ihre Gewehre abzulegen verdient Respekt und Anerkennung. Respekt verdienen aber auch die Reservisten, die der Aufforderung des Pfarrers nachgekommen sind – trotz Tradition. (weiterlesen…)

Das muss die neue Heimat sein

Sonntag, 01. Februar 1987

Aus ganz Europa waren sie gekommen,
suchten eine Unterkunft,
haben jedes Gebäude erklommen,
in ihrer Hand lag die Zukunft.

In Geretsried trafen sie dann ein,
einst ein Rüstungswerk hier stand,
doch dass muss die neue Heimat sein,
welches das vertriebene Volk hier fand.

Menschen ohne Hab und Gut,
ließen sich hier nieder,
holten sich neuen Mut,
hier sahen sie Verwandte wieder.

Eine Stadt von Flüchtlingen errichtet,
haben viele Menschen erfahren,
Damals wurde im ganzen Oberland berichtet,
was hier an Arbeit getan.

Karl Lederer, ein wichtiger Mann,
aus dem Sudetenland kam er her,
er hat den Schritt zum Aufschwung getan,
als Bürgermeister regierte er.

Jetzt im Landkreis die größte Stadt,
Zentrum der Industrie,
die auch die meisten Einwohner hat,
das ist keine Theorie.

Februar 1987, Andreas Wagner (14 Jahre)