Tag: ‘Geretsried’

Totengedenken ohne Gewehr

Mittwoch, 22. November 2006

Der Schritt des evangelischen Pfarrers Dr. Theo Heckel, die Reservisten zu Beginn des Festakts zum Volkstrauertag aufzufordern, ihre Gewehre abzulegen verdient Respekt und Anerkennung. Respekt verdienen aber auch die Reservisten, die der Aufforderung des Pfarrers nachgekommen sind – trotz Tradition. (weiterlesen…)

Für ein solidarisches Rentensystem

Montag, 08. August 2005

Herr Lamminger will also den Generationenvertrag auflösen. Wenn es nach ihm geht, sollen diejenigen, die bereits Rente beziehen, auch weiterhin Geld bekommen. Wer von Herrn Lamminger zur 68er-Generation gerechnet wird, dessen Karten stehen dagegen schlecht: Lamminger klärt auf, dass diese Generation in den vergangenen 30 Jahren nur relativ geringe Beiträge in die Rentenkasse gezahlt hätten und viele von ihnen „mit 59 Jahren mit mehr Bezügen als jede Generation vor und nach ihnen in Pension gehen“ würden. (weiterlesen…)

Stimmungsmache gegen suchtkranke Menschen eine Absage erteilen

Sonntag, 15. Februar 2004

Offener Brief zum Bebauungsplanverfahren Nr. 17 zur Errichtung einer stationären Suchthilfeeinrichtung für Langzeiterkrankte auf dem Grundstück FlNr. 29/4 an der Johan-Sebastian-Bach-Straße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

ich bin über die Kampagne, die derzeit gegen alkohol- und drogenkranke Menschen und gegen die Schaffung eine Suchthilfeeinrichtung des Deutschen Orden in Geretsried geführt wird, empört.

„Jeder Mensch hat das Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl seines Wohnsitzes innerhalb eines Staates“, heißt es in Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dieses Recht wollen die Verantwortlichen des Bürgerbegehrens jetzt alkohol- und drogenkranken Menschen, die mit professioneller Unterstützung in einer Suchthilfeeinrichtung einen Neuanfang wagen wollen, nehmen! (weiterlesen…)

Das muss die neue Heimat sein

Sonntag, 01. Februar 1987

Aus ganz Europa waren sie gekommen,
suchten eine Unterkunft,
haben jedes Gebäude erklommen,
in ihrer Hand lag die Zukunft.

In Geretsried trafen sie dann ein,
einst ein Rüstungswerk hier stand,
doch dass muss die neue Heimat sein,
welches das vertriebene Volk hier fand.

Menschen ohne Hab und Gut,
ließen sich hier nieder,
holten sich neuen Mut,
hier sahen sie Verwandte wieder.

Eine Stadt von Flüchtlingen errichtet,
haben viele Menschen erfahren,
Damals wurde im ganzen Oberland berichtet,
was hier an Arbeit getan.

Karl Lederer, ein wichtiger Mann,
aus dem Sudetenland kam er her,
er hat den Schritt zum Aufschwung getan,
als Bürgermeister regierte er.

Jetzt im Landkreis die größte Stadt,
Zentrum der Industrie,
die auch die meisten Einwohner hat,
das ist keine Theorie.

Februar 1987, Andreas Wagner (14 Jahre)